Leistungen Reisebeschreibung

Reisebeschreibung Luxuskreuzfahrt in der Baffinbucht 2018
17 Tage - Thule: Der arktische Norden

1. Tag • Kangerlussuaq (Grönland) - Einschiffung

Individuelle Anreise nach Paris. Von dort Charterflug Paris CDG - Kangerlussuaq. Der größte internationale Flughafen Grönlands liegt in Kangerlussuaq versteckt am Ende eines Fjords nördlich des Polarkreises, nur wenige Kilometer entfernt vom grönländischen Inlandeis. Transfer zum Schiff und Einschiffung auf Ihre Yacht ab 16.00 Uhr. Von 1941 bis 1992 befand sich in der Stadt Kangerlussuaq in Grönland ein amerikanischer Militärstützpunkt. Ihr internationaler Flughafen macht die Stadt heute zu einem beliebten Anlaufort für Touristen, die das Abenteuer des Hohen Nordens suchen. Die nördlich des Polarkreises gelegene Stadt ist nämlich ein Ausgangsort für wunderschöne Entdeckungen in der wilden Natur. Nur wenige dutzend Kilometer entfernt kann man den Grönländischen Eisschild entdecken, die größte Eisformation der nördlichen Halbkugel. Von Kangerlussuaq aus beobachten Sie auch die wunderschöne Tundralandschaft, die Heimat von Polarhasen, Polarfüchsen, Rentieren, Falken und Adlern. 

2. Tag • Sisimiut

Während Ihrer Kreuzfahrt haben Sie die Gelegenheit, die kleine, typisch grönländische Ortschaft Sisimiut mit ihren faszinierenden Panoramen zu entdecken: in der hügeligen Landschaft sind bunte, auf Pfählen errichtete Häuser verstreut und der kleine Fischerhafen ist das Eintrittstor in eine Welt aus Eis. Im Stadtzentrum stehen zahlreiche historische Gebäude sowie eine kleine Kirche und ein Museum, in dem die Geschichte der Inuit nacherzählt wird. Bei Ihrem Ausflug können Sie sich auf eine typisch arktische Stimmung und spannende Begegnungen mit den Einwohner freuen.

3. Tag • Qikiqtarjuaq (Nunavut) - Kivitoo (Kanada)

An der Ostküste der Baffin-Insel liegt die kleine Ortschaft Qikiqtarjuaq im Herzen des Territoriums Nunavut. Die Geschichte des Walfangs prägte die in der Davisstraße liegende Insel Qikiqtarjuaq, die früher Broughton hieß. Im 19. Jahrhundert suchten europäische Walfänger in dieser Region neue Fangplätze und begannen einen Austausch mit den Inuit. Später erleichterte der Bau eines Militärpostens und einer Landebahn den Zugang zu dieser abgelegenen Region der Erde. Qikiqtarjuaq liegt ganz in der Nähe des Nationalparks Auyuittuq und bietet eine attraktive Landschaft aus Gebirge, Hügeln und Eis. Hier haben zahlreiche emblematische Tiere der arktischen Fauna Zuflucht gefunden: Wale, Seehunde, Walrosse, Narwale und Eisbären. Kivitoo an der Ostküste der Baffin-Insel im Territorium Nunavut ist ein zugleich ruhiger und beunruhigender Ort, den Sie mit Ihren Naturführern entdecken. Das im Herzen einer Graslandschaft liegende ehemalige Inuit-Camp wurde 1923 aufgegeben. Sie kommen an einer verfallenen Hütte vorbei, um die herum verstreute Metallkanister liegen, in denen zur Zeit, als der Walfang in vollem Gange war, das Walöl gesammelt wurde. Oder Sie sehen Walrossschädel und Gräber der Inuit, die an ihre frühere Präsenz erinnern. Kivitoo erlebte seine technische Glanzzeit in den 1950er-Jahren, als eine amerikanische Radarstation auf dem Gipfel des die Gegend überragenden Gebirges eingerichtet wurde.

4. Tag • Arctic Bay - Isabella Bay

Arctic Harbor liegt auf der kleinen, knapp 15 km langen und 5 km breiten Insel Aulitiving am Eingang der Isabella Bay. An diesem ehemals bedeutenden Walfangort sind noch einige Relikte zu finden, beispielsweise Gräber von Walfängern. Dieser Zwischenstopp bietet Ihnen die Gelegenheit zu einer schönen Wanderung in der arktischen Tundra, die Sie eventuell bis auf den höchsten Punkt der Insel in 410 Metern Höhe bringt. Willkommen im Reich der Wale! Liebhaber der Riesen der Arktis wissen bald nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Die Isabella Bay gehört zum Naturreservat Ninginganiq National Wildlife Area, einer Hochburg für die Beobachtung von Grönlandwalen. Vom Schiff aus beobachten Sie das prächtige Ballett der beeindruckenden Säugetiere. Die über 300 Meter tiefen unterseeischen Gräben der Isabella-Bucht im Nordosten der Baffin-Insel ziehen die Wale an, die hier ausreichend Nahrung finden. Neben Grönlandwalen, den unbestrittenen Stars des Ortes, leben im Reservat von Ninginganiq auch Ringelrobben, Narwale, Eisbären, Prachteiderenten, Krabbentaucher und Eissturmvögel.

5. Tag • Sam Ford Fjord

Um Sie herum eine raue Landschaft von spektakulärer Schönheit, ungestörte Stille. Sie sind im Sam Ford-Fjord an der Ostküste der Baffin-Insel. Nur einige Kilometer von der Inuit-Gemeinschaft in Clyde River entfernt, mutet dieser Fjord wie das Ende der Welt an, wie dies nur in der Arktis möglich ist. Lassen Sie sich von der Reihe schwindelerregender, steil aus dem Wasser aufragender Felsen verzaubern. Diese Mauern von beeindruckender Höhe, die unter Kletterern weltweit bekannt sind, spiegeln sich im Wasser des Fjords wider und verkehren die Perspektiven ins Gegenteil, sodass die Grenzen zwischen Wasser und Land verschwimmen.

6. Tag • Icy Arm Fjord - Feachem Bay

Die Ostküste der Baffin-Insel ist durch zahlreiche Fjorde geprägt, darunter der nördlich gelegene spektakuläre Icy Arm. Während der Fahrt durch diese Region bewundern Sie die immensen Felsen, die bis zu über 1 000 Meter senkrecht in die Höhe ragen. Dies ist ein Paradies für Base-Jumping (Fallschirmspringen von den Felsgipfeln). Während dieses Aufenthalts können Sie am Fuße dieser Berge und in den Gletschertälern wandern. Öffnen Sie bei der Rückkehr aufs Schiff die Augen: Vermutlich haben Sie das Glück, Meeressäuger wie Wale, Schwertwale und sogar Narwale zu sehen. Nach der Fahrt im Buchan Gulf, bei der Sie vielleicht das Glück haben, Schwertwale und Narwale zu beobachten, gehen Sie in der Feachem-Bucht an Land. Von einem kleinen Strand aus, an dem Überreste von Torfhäusern zu sehen sind, unternehmen Sie eine Wanderung in der schönen Landschaft. Der größte Teil der Wanderung führt Sie durch eine prachtvolle, relativ feuchte Tundra mit farbigen Flechten und kleinen Arktis-Weiden, Arktischem Mohn, Wollgras und Moos, auf dem Sie wie auf einem weichen Teppich gehen. Auf dem Gipfel einer Anhöhe genießen Sie eine schöne Aussicht auf die Gletscher unter Ihnen. Die Feachem-Bucht wird oft von Eisbären aufgesucht; auch zahlreiche Vögel haben sich hier niedergelassen.

7. Tag • Beatrice Point - Coburg Island

Am Eingang der kanadischen Hocharktis, westlich der Insel Devon, haben Sie auf dieser erstaunlichen Halbinsel die Gelegenheit, ein ganz besonderes Ökosystem und vom Devon-Eisschild stammende Gletscher zu entdecken. Bei Ihrem Aufenthalt an diesem Ort haben Sie vielleicht das Glück, direkt vom Nordpol kommende Packeisschollen vorbeiziehen zu sehen, und natürlich die hier häufig anzutreffende Fauna. Nördlich der Baffin-Bay, ganz in der Nähe der Insel Ellesmere verbirgt sich ein Paradies für Ornithologen und Vogelliebhaber. Die Insel Coburg ist eine der größten Seevogel-Brutstätten der kanadischen Arktis. Hier haben sich Dreizehenmöwen, Dickschnabellummen und Eissturmvögel niedergelassen. Die zu über 60 % mit Eisfeldern bedeckte Insel hat ein durchbrochenes und schroffes Relief. Neben den Vögeln leben hier auch Eisbären, Walrosse, Belugas, Narwale, Ringel- und Bartrobben. Das Naturreservat Nirjutiqavvik National Wildlife Area, das 1995 mit dem Ziel, diese Arten zu schützen, eingerichtet wurde, umschließt die gesamte Insel Coburg und die umgebenden Gewässer.

8. Tag • Pim Island - Alexander Bay

Die Insel Pim, auch Skraeling Island genannt, ist von außerordentlichem historischen Interesse. Hier wurden 1978 und 1979 Artefakte europäischen Ursprungs entdeckt (das heißt von den Wikingern). Unter den über 60 Überresten der Dorset- und Thule-Kulturen befinden sich Teile von Kettenhemden, Nieten, Kettenglieder … Diese Artefakte, die aus dem Jahr 1270 stammen, sind das Ergebnis eines Tauschhandels der Inuit und vielleicht der Beweis, dass die Wikinger bis zum Smithsund hinauf gekommen sein können. Die Insel Pim ist aber auch dafür bekannt, dass hier im Winter 1883-1884 die Mitglieder der Greely-Expedition Quartier machten. Sie fanden Schutz in Camp Clay, einer Notunterkunft nahe des Kaps Sabine. Die Alexander Bay ist eine enge Durchfahrt auf der Halbinsel Johan auf der Ellesmere-Insel. Von 1953 bis 1963 baute die berittene kanadische Polizei hier eine Polizeistation, die als die nördlichste der Welt gilt. Sie steht noch heute und wird gelegentlich von Wissenschaftlern genutzt.

9. Tag • Geomagnetischer Pol

Es gibt drei verschiedene Pole: den magnetischen, den geografischen und den geomagnetischen. Der geomagnetische Nordpol, der am wenigsten bekannte, entspringt einem theoretischen Modell, das davon ausgeht, dass die Erde sich wie ein perfekter magnetischer Dipol verhält, was in Wirklichkeit nicht ganz richtig ist, denn die magnetischen Pole und das Erdzentrum liegen nicht auf einer Achse. Dieses Modell erlaubt den Wissenschaftlern, bekannte physikalische Konzepte anzuwenden. Die Lage des geomagnetischen Nordpols ist also durch eine Berechnung definiert und wechselt ständig, indem sie den Bewegungen des magnetischen Nordpols folgt. Er lag 1951 in Grönland auf 78° 29’ N. und 68° 54’ W, und wurde dort von Malaurie erreicht. Derzeit befindet er sich auf der Insel Ellesmere.

10. Tag • Hans Island - Humboldt-Gletscher (Grönland)

Willkommen auf einer ganz besonderen Insel. Sie liegt zwischen dem zu Dänemark gehörenden Grönland und der kanadischen Ellesmere-Insel. Die Insel ist seit 1973, als die Grenzen zwischen den beiden Länder in der Nares-Straße abgesteckt wurden, Gegenstand einer Kontroverse. Dänemark und Kanada streiten sich noch heute um das Eiland, auf dem nichts lebt und nichts wächst. Das winzige Stück Land, das den größten Teil des Jahres mit Eis bedeckt ist, gehört nicht gerade zu den gastlichsten Orten der Erde. Ein Kollektiv wurde errichtet, um diese kleine Insel zu schützen, die in Zukunft der Erdölförderung zum Opfer fallen könnte. Indem jeder „Bewohner“ von Hans werden kann, werden die Umweltansprüche vor die finanziellen Interessen gestellt. Grönland ist natürlich das Land des ewigen Eises. Der Eisschild, der den größten Teil dieser Insel im hohen Norden bedeckt, erstreckt sich in majestätischen Gletschern bis hinab zum Arktischen Ozean. Der Humboldt-Gletscher ist zweifellos der bekannteste und spektakulärste unter ihnen. Mit einer Eisfront von 110 km ist er der breiteste Gletscher der nördlichen Halbkugel. Er bewegt sich unaufhaltsam auf das Meer zu, und wenn er kalbt, dann lösen sich gigantische Eisberge, wahre Eiskathedralen, ab und gleiten in den arktischen Ozean.

11. Tag • Etah - Siorapaluk

Im Norden der Region Thule, mitten im Inglefield-Land, befindet sich ein ehemaliges Jagdgebiet der Inuit, von dem aus zahlreiche europäische Expeditionen zur Eroberung des Nordpols aufbrachen. Hier in Etah können Sie die Überreste der Torfhäuser der Zivilisation von Thule entdecken und talaufwärts eine wunderschöne Wanderung in der hohen Grönländischen Arktis unternehmen. Diese Region ist auch heute noch ein beliebter Jagdgrund der Grönländer. Nicht selten sind hier Moschusochsen anzutreffen. Kleine bunte Häuser, einige Motorboote, die an den Strand gezogen wurden, eine Schule, ein Lebensmittelgeschäft, Schlittenhunde: Sind in Siorapaluk angekommen, der nördlichsten Siedlung Grönlands. Die durch den Roman Die letzten Könige von Thule von Jean Malaurie berühmt gewordene Gemeinde mit gut fünfzig Einwohnern lebt im Rhythmus der Natur. Wie in anderen Inuit-Dörfern bestimmen Jagd, Fischerei und Gerberei hier den Alltag. Ein authentischer Zwischenstopp in einem typischen Ort, wo Sie gewiss von einer Gruppe fröhlicher Kinder empfangen werden, die immer froh sind, Besuch zu bekommen.

12. Tag • Cape York - Savissivik

Einige Kilometer westlich von Savissivik auf Grönland fährt das Schiff am Kap York entlang, das die Geschichte der Eroberung des Nordpols geprägt hat. Hier entdeckte der amerikanische Polarforscher Robert Peary Ende des 19. Jahrhunderts Fragmente eines des größten bis heute entdeckten Meteoriten. Er brachte sie in die Vereinigten Staaten und verkaufte sie an ein New Yorker Museum, wo sie noch heute zu sehen sind. Den Zweifeln an seinen Heldentaten und seiner oft kritisierten Haltung gegenüber der Inuit-Bevölkerung zum Trotz wurde auf Höhe von Kap York ein Denkmal zu Robert Pearys Ehren errichtet. Das in den 1930er-Jahren errichtete Denkmal steht noch heute. Es gibt zauberhafte Orte, deren Schönheit mit Worten nicht auszudrücken ist. Savissivik, ein kleines Inuit-Dorf mit weniger als hundert Einwohnern, zählt zu diesen Orten. Der zu Recht als größter Eisberg-Friedhof Grönlands geltende Ort wartet mit einem zauberhaften Schauspiel auf. Während einer Ausfahrt mit dem Zodiac® fahren Sie zwischen diesen an Untiefen auf Grund gelaufenen und festsitzenden Eisriesen hindurch. An Land erreichen Sie nach einer Fußwanderung einen Aussichtspunkt mit einem überwältigenden Blick auf diese Eisberge mit ihrer unglaublichen Vielfalt an Formen und Farben, zur großen Freude der Fotografen. Der Fjord von Savissivik wird häufig von Eisbären besucht. Hier ging einer der größten Meteoriten herunter, der sich heute in einem New Yorker Museum befindet.

13. Tag • Kullorsuaq

Hoch über dem arktischen Polarkreis in der erhabenen Landschaft des Nordwestens von Grönland befindet sich die Siedlung Kullorsuaq, die letzte Bastion der traditionellen grönländischen Jäger. Hier lebt der wahre Charakter Grönlands: weite mineralische Landschaften, prachtvolle Gebirge, eindrucksvolle Gletscher und vor allem die hier ansässige Bevölkerung, die noch immer von der Fischerei und der Bären- oder Seehundjagd lebt. Respekt für die Natur und Gastfreundschaft gehören zu den wesentlichen Merkmalen des kargen Lebens dieser Menschen. Lernen Sie in diesem abgelegenen Teil der Erde ein Volk herzlicher Menschen kennen, die auch talentierte Kunsthandwerker sind und geschickt Pelze und die Haut der Meeressäuger verarbeiten.

14. Tag • Nuliarfik

Diese abgelegene kleine Insel im Norden des Uumannaq-Fjords an der Kreuzung zweier Fjorde bietet häufig die Gelegenheit zu einer prächtigen Fahrt an vertikalen Felsen entlang zwischen treibenden Eisbergen. Nuliarfik, in der Nähe von Nugatsiaq, einem der kleinen Ortschaften der Gemeinde Uummannaq, ist ein Siedlungsort der Zivilisation von Thule. Während Ihres Aufenthalts haben Sie die Gelegenheit zum Besuch der Überreste von alten Torfhäusern. Anschließend machen Sie einen Spaziergang, um ein wenig Höhe zu gewinnen: Von einem wunderschönen Aussichtspunkt aus genießen Sie den einmaligen Blick auf Eisberge und Fjorde.

15. Tag • Diskobucht - Ilulissat

Im Herzen der berühmten Diskobucht, die zum Welterbe der UNESCO zählt, bietet der Ilulissat-Eisfjord mit den größten Eisbergen der nördlichen Halbkugel ein Schauspiel von fast unwirklicher Schönheit. Die skulpturengleichen Eisberge begeben sich auf ihre zeitlose Reise und schimmern im ewigen Licht des nordpolaren Sommers. Riesige Stücke brechen hier ab und begeben sich auf die Reise. Ilulissat ist der Hauptanlaufpunkt dieser Region. Die Stadt ist umgeben von Eisbergen und ist ein Ort, wo noch immer das traditionelle arktische Leben regiert. Bunte Holzhäuser, Huskies und Gerber, die ihr Handwerk nach alten Überlieferungen ihrer Vorfahren ausüben, bestimmen hier das Bild. Sie haben die Möglichkeit, an einer geführten Bootstour durch die Welt der Eisberge teilzunehmen oder einen beeindruckenden Rundflug über den Eisfjord zu buchen (nicht inklusive).

16. Tag • Evigheds fjord

Behutsam gleitet das Schiff durch das Gewässer der Westküste Grönlands und fährt einige Kilometer südlich von Kangerlussuaq in den Evighedsfjorden hinein. Der Evighedsfjorden, „der Fjord der Ewigkeit“ trägt seinen Namen aus gutem Grund: glaubt man, das Ende dieses über 100 Kilometer langen Meeresarms erreicht zu haben, so scheint er sich bis ins Unendliche zu verlängern, geradezu als wolle er den Genuss seiner zahlreichen Besucher noch steigern. Die spektakuläre Landschaft ist von Gletschern, mit Blumen übersäter Tundra und zerklüfteteten Felsen geprägt, in denen zahlreiche Vogelarten Unterschlupf finden. Nehmen Sie sich Zeit für die Beobachtung der Seeadler, der Polarmöwenkolonien und der im Winde gleitenden Dreizehenmöwen.

17. Tag • Kangerlussuaq

Ausschiffung um 07.00 Uhr, Transfer zum größten internationalen Flughafen Grönlands in Kangerlussuaq und Ihr Rückflug nach Paris CDG.

Besondere Informationen

Bei der Ankunft an Bord erhalten Sie einen Polarparka. Wir möchten Sie freundlichst darum bitten, die Bekleidungsempfehlungen in Ihren Reiseunterlagen zu beachten. Kontaktieren Sie uns bei Fragen!

Die Kreuzfahrt ist in erster Linie eine Expedition. Sie beinhaltet Aktivitäten wie Zodiac-Anlandungen (manchmal «nasse Landungen»), Zodiac-Ausfahrten, Spaziergänge und auch etwas anstrengendere Wanderungen. Diese werden von Naturführern begleitet. Auf bestimmten Zodiac-Ausfahrten können wir nicht anlanden, sondern nur kreuzen. Generell sind Anlandungen abhängig von den Wetterverhältnissen, dem Eis und dem Wind- sowie Wellenverhalten. Diese können jederzeit zu Planänderungen führen.

In Anbetracht des Programms gehen wir bei unseren Gästen von einem gewissen Grad an Mobilität aus. Wir bitten Sie ein von Ihrem Arzt ausgefülltes Gesundheitsformular nicht später als 40 Tage vor Reisebeginn an uns zu schicken. Das Formular darf frühestens 90 Tage vor der Abfahrt vom Arzt ausgefüllt werden. Dieser Fragebogen ist grundlegender Bestandteil der Sicherheitsregeln in Polarregionen. Falsche Angaben auf dem Formular führen zu einer Verweigerung der Mitfahrt ohne Erstattung des Reisepreises.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Versicherung sorgsam auszuwählen. Seien Sie bitte extrem umsichtig und versichern Sie sich, dass Ihre Versicherung im Schadensfall für alle Kosten aufkommt.

Besonderer Hinweis für Reisen in die Weiten des Nordens

Angesichts des ungewöhnlichen und außerordentlichen Charakters dieses Reiseziels dienen die angekündigten Stopps nur zur Orientierung. Die endgültige Route legt Ihr Kapitän an Bord unter Berücksichtigung des touristischen Wertes und vor allem der Sicherheit fest. Seine Entscheidung wird sich an den Einschätzungen der lokalen Behörden sowie der an Bord anwesenden Lotsen orientieren, die auf jeder Fahrt durch die Arktis mit dabei sind.

Stichpunkte zu dieser Reise

Luxuskreuzfahrt, Yacht, Kreuzfahrt, Baffinsee, Baffinmeer, Compagnie du Ponant, Le Boréal, Expeditionskreuzfahrt, Grönland, Kanada, Arktis, Nunavut, Sisimiut, Qikiqtarjuaq, Kivitoo, Sam Ford Fjord, Coburg Island, Pim Island, Robert Peary, Hans Ø, Hans Island, Geomagnetischer Nordpol, Siorapaluk, Etah, Savissivik, Cape York, Ilulissat, Eisberge, Kangerlussuaq

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