Leistungen Reisebeschreibung

Reisebeschreibung
Mit dem Segelboot von Ísafjörður nach Ostgrönland
15 Tage

Die Strecke entlang der grönländischen Ostküste zwischen Tasiilaq (Ammassalik) und Ittoqqortoormiit (Scoresbysund) ist eine der anspruchsvollsten Segelrouten in Grönland.
In großen Teilen dieses Gebiets ragen die Berge fast vertikal aus dem arktischen Meer hinaus und formen enge Wellenbrecher mit großen Spalten aus denen aktive Gletscher Unmengen an Eis ins Meer hinaus kalben. Hier findet man die höchsten Berge in der Arktis und einige der längsten und eisreichsten Fjorde. Dieses Gebiet ist ebenfalls Lebensraum für Eisbären und Narwale und unsere Chancen sind gut die wilden Tiere in freier Wildbahn zu erleben.
Dieses atemberaubende Stück Natur haben bis heute nur wenige Abenteurer seit dem Beginn arktischer Expeditionen erkundet und die Herausforderung angenommen. Unsere Crew fährt seit Jahren Expeditionen in diesem Gebiet und dieses Jahr laden wir neun mutige Abenteurer ein uns auf unser Expedition zu begleiten!

Unser Abenteuer beginnt in den  Westfjorden in Island, genauer gesagt in dem kleinen Fischerort Ísafjörður. Von dort aus segeln wir mit unserer Expeditionsyacht AURORA über die Dänemarkstraße und stoßen an der südlichen Spitze der Blosseville-Küste in Grönland wieder auf Festland. Von hier verläuft unsere Reise südlich zur Ammassalik-Gegend und wir besuchen wunderschöne Orte auf unserem Weg, wie zum Beispiel den Nansen-Fjord, den Kangerlussuaq-Fjord sowie den Nigertuluk- und den Kangertittivatsiaq-Fjord. Jede Nacht werden wir an einem sicheren Ankerplatz verbringen und dabei immer Möglichkeiten haben, die Gegend um uns herum zu Fuß oder mit dem Kajak zu erkunden. Die Segeltour endet in Kulusuk, einem kleinen grönländischen Dörfchen mit einem von nur zwei Flughafen an der ganzen grönländischen Ostküste. Von hier aus nehmen wir auch unseren Flug zurück nach Reykjavík, der isländischen Hauptstadt.
Diese Expedition ist für alle geeignet, die sich nach einem Abenteuer der besonderen Art und weit abgelegen von jeglicher Zivilisation sehnen.

1. Tag (28.07.) • Ísafjörður – Dänemarkstraße

Flug von Reykjavík nach Ísafjörður. Die Expeditionsyacht AURORA wird Ísafjörður um ca. 19:00 Uhr verlassen. Wetterabhängig starten wir die Überquerung der Dänemarkstraße, was ca. 32 Stunden dauern wird. Wenn die Wetter- und Eisbedingungen zu schlecht sind, verbringen wir den ersten Abend in den Westfjorden im verlassenen Hornstrandir und gehen dort auf Wanderung oder Kajaktour.

2. Tag (29.07.) • Dänemarkstraße

Überquerung der Dänemarkstraße. Wir sind auf See und bei klarer Sicht sehen wir am späten Nachmittag die ersten grönländischen Bergspitzen. Abgesehen davon werden wir aufmerksam nach treibenden Eisbergen Ausschau halten sowie Delfine und Wale beobachten, die unserem Boot immer wieder folgen.

3. Tag (30.07.) • Søkongen Island – Watkins Mountains

Ankunft in Grönland am frühen Morgen. Wir laufen die Insel Søkongen südlich vom Nansen-Fjord an. Der große Christian IV.-Gletscher kalbt in den Nansen-Fjord, weshalb dieser häufig voll mit Eisbergen ist. Wir befinden uns in der Hochzeit für Eisbären in diesem Gebiet und wir halten Ausschau nach den majestätischen Tieren. Die Watkins-Berge sind die höchsten in der Arktis, mit dem Berg Gunnbjørnsfjeld (3693m) an seiner Spitze. Abhängig von den Eisbedingungen versuchen wir einen Ankerplatz für die Nacht in der Region zu finden.

4. und 5. Tag (31.07.-01.08.) • Mikis-Fjord

Wir fahren mit unserer AURORA zum Mikis-Fjord und legen dort den Tag über an. Hier gibt es die Möglichkeit, im blumenreichen Sødalen-Tal wandern zu gehen und nach Gold und Platin in den kleinen Flüssen und Bächen von Skærgård zu suchen. Im Mikis-Fjord gibt es auch schon lang verlassene Inuit-Ruinen, welche aus einer Zeit stammen als noch Inuit der Dorset-Kultur die Nordostküste Grönlands bevölkerten.

6. Tag (02.08.) • Kangerlussuaq-Fjord

Heute segeln wir in den “Großen Fjord”, den Kangerlussuaq. Die AURORA wird in der Suhaili-Bucht anlegen. Dieses ist der wohlgeschützte Anlegepunkt, an dem auch Sir Robin Knox-Johnston und Sir Chris Bonington mit ihrer Suhaili anlegten, als sie im Jahr 1991 den Cathedral Peak erklommen. Hier werden wir die nächsten Tage immer wieder ankern.

7. und 9. Tag (03.08.-05.08.) • Kangerlussuaq-Fjord

Hier haben wir viele Gelegenheiten, wandern zu gehen oder Kajaktouren zu unternehmen. Wir können zur verlassenen Inuit-Siedlung Skærgård rüberpaddeln und die Uttendal-Meeresenge erkunden. Oder es gibt die Möglichkeit, auf die Berge der Kræmerinsel hinauf zu wandern, von wo aus man eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Fjorde, Berge und Gletscher hat. Für die Einwohner von Tasiilaq (Ammassalik) war Kangerlussuaq schon immer ein reiches Jagdgebiet, eine Art Shangri-La, welches nur schwer erreicht werden kann. Moderne Versuche, das Gebiet zu erschließen, gibt es seit 1966, doch wegen des schlechten Zugangs wurde Kangerlussuaq inzwischen wieder der Wildnis überlassen.

Der Kangerlussuaq-Fjord ist eine der wildesten Küstenlandschaften Grönlands und die Lemon-Mountain-Bergkette, die höchste Grönlands, liegt im Norden des Fjordes. Die verlassene Bergkette mit kompakten alpinen Spitzen bietet unendliche Möglichkeiten zum Bergsteigen. Viele Spitzen wurden nie bestiegen und manche sind bis zu 2600m hoch. Zusätzlich dazu liegt 50-80km entfernt im Sødalen die Lindbergh-Bergkette mit unbestiegenen Spitzen von sogar bis zu 3200m und unglaublichen Aussichten über das weite grönländische Inlandeis. Insgesamt beherbergt diese Region die 10 höchsten Berge im arktischen Hochland - eine umwerfende Ansammlung von Bergspitzen - dem Rest der Welt geradezu unbekannt.

10. Tag (06.08.) • Kap SM Jørgensen und Kap Deichmann

Wir verlassen heute den Kangerlussuaq-Fjord und reisen weiter Richtung Süden. Diese Strecke ist eine der schwierigsten Segelstrecken in Grönland, mit Bergen, die fast vertikal aus dem Meer ragen und riesige Wellenbrecher kreieren. Zwischendurch brechen immer wieder riesige Eisberge aus den umliegenden Gletschern in den zahlreichen Bergspalten.

11. Tag (07.08.) • Nigertuluk-Fjord

Auf unserem Weg nach Süden versuchen wir neue Gegenden zu erkunden, um dann zum Nigertuluk-Fjord zu segeln. Hier entdecken wir zwei kalbende Gletscher, einen schönen Sandstrand und einen malerischen Bergsee.

12. Tag (08.08.) • Kangertittivatsiaq-Fjord

Heute segeln wir zum Kangertittivatsiaq-Fjord. Die magische Landschaft des kurzen Fjordzweiges geht in einem riesigen Gletscher auf, der nach und nach markante Nunataks von bis zu 2000m Höhe freigiebt. Wir erkunden den Fjord und finden einen geeigneten Ankerplatz für den Abend bei Storø.

13. Tag (09.08.) • Storø – Smalsund – Sermiligaaq

Fahrt weiter in Richtung Süden zur Depot-Meeresenge, entlang des Idrac-Gletschers, hinter den Fladøerne-Inseln vorbei und durch den Smalsund. Von hier geht es direkt nach Sermiligaaq, wo wir für die Nacht anlegen.

14. Tag (10.08.) • Sermiligaaq – Kulusuk

Wir segeln in den Sermiligaaq-Fjord und in die Ikasaq-Meeresenge. Hier halten wir kurz an der amerikanischen Militärbasis aus dem Zweiten Weltkrieg, Bluie East 2 genannt. Die Überreste stehen im starken Kontrast zu der übrigen Landschaft. Von hier setzen wir dann über zum Ammassalik-Fjord und legen in Kulusuk am späten Nachmittag an.

15. Tag (11.08.) • Kulusuk

Wir gehen von Bord und erkunden das Dorf Kulusuk. Hier verabschieden wir uns von der Crew der AURORA und wir nehmen unseren Flug zurück nach Reykjavik oder machen uns auf zu weiteren Abenteuern im fantastischen Grönland.

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